Das Resumée - Meine Zeit in Konstanz (Bodensee)
Ich hatte ja schon länger gesagt und angekündigt, dass ich über meine Zeit in Konstanz ein Resumé schreiben werde. Diesem Versprechen möchte ich nun gerecht werden. Mir fällt gerade auf, dass ich viele Sätze mit dem Wort “Ich” beginne. Ich weiß nicht, ob das mit meiner Persönlichkeit zusammen hängt
Ihr kennt den Spruch ja “Der Esel nennt sich immer zu erst”. Der Esel bin ich aber gerne. Ist vielleicht so eine Eigenschaft von mir.
Ich habe nun sechs Monate gebraucht für dieses Resumée. Habe einfach weniger Zeit gehabt hier weiter zu schreiben. Bin auch ein faules Tier. Naja ist aber ziemlich lang und ausführlich geworden. Ich hoffe er gefällt euch.
Warum ein Fazit ziehen?
Zurück zum Kontext. Ich lebte drei Jahre lang in der schönen Stadt am Bodensee und will euch in diesem Beitrag eine Zusammenfassung dieser Zeit geben. Einerseits will ich natürlich etwas über die Stadt erzählen, andrerseits meine persönliche Entwicklung festhalten. In dieser Zeit hat sich mein Lebel rapide und sehr entscheidend verändert. Die Definition von Resumé auf der Wikipedia lautet:
“Ein Fazit (v.lat. facit für „es macht“, „es ergibt“) oder Resümee (vom französischen Résumé, „das wieder Vorgenommene“) ist eine wertende Zusammenfassung, in der meistens ein Ergebnis präsentiert wird und daraus Schlussfolgerungen gezogen werden. Es handelt sich um eine Textsorte, die im Regelfall am Ende eines Fachartikels, sonstigen Schriftsatzes oder eines Vortrags steht.”
Es ist vielleicht mal wieder typisch “Lüber, du hast dochn Vogel”, wenn man über ein Lebensabschnitt und eine Stadt ein “Resumé” schreibt. Dieser Beitrag soll jedoch diejenigen motivieren, die am Anfang einer Entwicklung stehen und sich positiv verändern wollen. Außerdem ist es ein Bericht über die Stadt Konstanz im Allgemeinen und somit vielleicht ein kleiner Einblick für Leute, die sich vielleicht überlegen nach Konstanz umzuziehen.
Der Bericht ist sicherlich nicht einfach zu gliedern. Chronisch? Zur Stadt/Über mich? Kontrovers? Man muss sich Gedanken machen, wie man es am besten niederschreibt um es euch deutlich rüberzubringen.
Ich werde versuchen diesen Beitrag gut zu gliedern, so dass jeder versteht, worum es geht.
Das Schicksal brachte mich nach Konstanz
Ich fange wohl mal damit an, wieso überhaupt Konstanz. Wieso schreibe ich über Konstanz? Wieso hat diese Stadt einen eigenen Artikel auf meinem Blog?
Etwa im Mai 2004, kam auf dem Weg zu meinem Abitur die Frage auf, was ich denn nach dem Abi mache. Es ist bei mir nicht so, dass ich im Kämmerchen sitze und mich frage: “Lüber, was machste denn jetzt”. Das hat sich bei mir immer alles so ergeben, weswegen ich garnichtmehr genau weiß, wieso ich mich so entschloss. Die meisten dachten ja an ein Studium und begannen dies dann auch. Aber da ich eh nie viel lernte zu Abitur-Zeiten kam ein Studium für mich eigentlich garnicht in Frage. Ich habe mir die FH Ulm mit dem Studiengang Digital Media angeschaut, welches mir aber nicht zusagte. Ich war für ein Studium einfach nocht nicht reif genug.
Irgendwie kam mir dann die Lust auf eine Agentur. Einen schönen großen Schreibtisch, ein tolles Büro, arbeiten. Ich wollte eine Ausbildung machen, also machte ich mich im Web auf die Suche nach der für mich am besten passenden Ausbildung. Das es was mit Computer wird, war durch meine damalige Freizeitgestaltung natürlich klar
Ich bin in Waldshut-Tiengen ja sowieso schon auf ein Informations Technisches Gymnasium gegangen.
Ich fand dann den Beruf bzw. die Ausbildung “Mediengestalter für Digital und Printmedien - Fachrichtung Medien Design”. Genau diesen Beruf konnte man so auf arbeitsamt.de eingeben, und sich Ausbildungsplätze in ganz Deutschland raussuchen.
Ich habe mir dann die Stellenbeschreibungen durchgelesen, die Webseiten der Firmen angeschaut und mich beworben. Ich wollte definitiv raus aus Waldshut-Tiengen. Eine größere Stadt musste her. Also schaute ich mir natürlich nur Stellen an, in großen Städten. Ich habe in ganz Deutschland gesucht.
Leider bekam ich es nicht auf die Reihe eine Printversion meiner Bewerbung so hinzubekommen, dass sie mir gefiel, also suchte ich nur Stellen, die eine Online-Bewerbung zuließen. Damit war die Anzahl der Stellen natürlich geringer. Ich schickte zehn Bewerbungen per E-Mail.
Nach ein paar Wochen wurde ich dann nach Konstanz zur Firma SEITENBAU GmbH zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Ich fuhr hin, stellte mich vor und wieder zwei Wochen später war ich dort angenommen. Ich unterschrieb den Ausbildungsvertrag und die Sache passte
Hinterher habe ich noch eine Einladung nach Hannover bekommen, die ich allerdings absagen musste, weil ich ja bereits in Konstanz zugesagt hatte.
Soviel, sogut. Ich will ja eigentlich über Konstanz schreiben und nicht über meine Bewerbung
Einzug in meine erste eigene Wohnung
Anfang September zog ich dann in Konstanz ein. Zuerst wohnte ich in der Max-Stromeyer-Str. zur Zwischenmiete in einem Großen Block. Danach einen Monat in der Wohnung der Firma bis ich dann meine eigene Ein-Zimmer-Wohnung in der Schottenstr. 71 bekam.

Okay. Wollen wir zum eigentlichen Hauptteil übergehen. Ich war in Konstanz angekommen und lebte mich einigermaßen ein. Ich fühlte mich sofort wohl in der Stadt. Ich hatte keinen Heimweh und war bereit für eine neue Stadt. Die Euphorie war sehr groß.
Am Anfang fand ich sehr viel Freude daran, meine Frauen über eine Community, genannt Vipcode.de, kennenzulernen. Ich hatte damals keinerlei Erfahrung im Ansprechen von Frauen. Wenn es vorkam dann doch nur im sehr betrunkenen Zustand. Ihr kennt das ja
Aber Frauen nahmen schon immer sehr viel Priorität in meinem Leben ein. Ohne ging es nicht.
Leute kennenlernen war nicht einfach
Das andere Problem war, dass ich über meinen Job leider zu Mädchen nur spärlich Kontakt bekam. In der Berufsschulklasse waren zwar ein paar, aber dort bekam ich es auch nicht gebacken. Auf der Arbeit soll man ja eh nix mit einem Mitarbeiter anfangen ![]()

Nunja, es wurde Herbst und es wurde kälter. So auch meine Laune. Ich fand es zwar cool einen H&M in der Stadt zu haben, ein paar Clubs wo man weggehen kann, aber Leute kannte ich nicht so viele. Mädels auch nicht. Mit Dirk, einem Arbeitskollegen, der am gleichen Tag wie ich die Ausbildung begann, verstand ich mich gut. Außerdem war da noch Pierre, ein Freund aus Waldshut-Tiengener Zeiten, der auch nach Konstanz zog. Genauso Dömi und Andrea, die auch beide aus Waldshut-Tiengen kamen, und jetzt in Konstanz studierten. Sie wohnten auf einem Stockwerk in einer Art Wohnheim. Zu Konstanzer bekam ich nur sehr schwer Kontakt.
Ich lebte ja nicht in einem Wohnheim, oder in einer WG, sondern allein. An der Uni war ich damals auch nicht. Mit Leuten war es schwer.
Ich erinner mich nichtmehr an alles, aber ich hatte ein paar Dates über die vorhin angesprochene Internet Community. Es war auf jeden Fall alles nicht so wie ich das wollte oder mir vorgestellt hatte. Man muss auf jeden Fall noch dazu sagen, dass ich mich Anfang September des Jahres dann noch von meiner damaligen Freundin trennte. Das heißt wir haben uns beide getrennt. Ging von beiden Seiten aus und es war auch voll okay. Ich hab ihr nicht hinterhergeheult. Aber ich war unzufrieden, wieso ich nix neues bekam.

2005 datete ich also ein paar Mädels aus dem Internet, es plätscherte so vor sich hin. Wirklich was gerissen hatte ich nicht. Man fing dann an langsam nachzudenken woran es denn liegen könnte. Ich kam immer mehr auf den Gedanken, das man ein Arschloch sein muss. Teilweise lag ich sehr depressiv im Bett und wunderte mich, wieso mit Mädels nix ging. Ich hatte absolut keine Ahnung und fragte mich wieso ich immer nur der gute Freund war und die Frauen mit den “Arschlöchern” ihren Spass hatten.
2006 - Ein Neubeginn
Genau dann, an meinem absoluten Tiefpunkt, als bereits feststand, es muss sich was ändern, fand ich diese Webseite. «Effective-Seduction». Anfang 2006. Es war genau zu dem richtigen Zeitpunkt, ich war einfach nur down, deprimiert, aber auf jeden Fall bereit mich zu ändern. Ich wollte mich nicht dem Schicksal hingeben, und auf meine Traumfrau zu warten. Ich wollte AKTIV was an mir ändern.
Effective-Seduction.de war eine Deutsche Webseite, die heute unter dem Namen Progressive-Seduction online ist. Das Team besteht im groben aus Joker & Ra (damals Brother Rabbit), die in Deutschland Workshops zu dem Thema Pick Up, Verführung und Persönlichkeitsentwicklung geben. Auf dieser Webseite wurden “Basics” vermittelt, “Verführung” stand für fortgeschrittene Theorie und “Field Reports” handelte von anderen “PUAs” (Pick Up Artists), die ihre Erfahrungsberichte niederschrieben.
Es war faszinierend. Es war genau das, was ich seit Jahren suchte. Es war dieser “AHA-Effekt” den jeder kennt. Ich fühlte mich so aufgefangen. Es war genau das, womit ich mich identifizierte. Eine Crew die zusammen Frauen aufreisst. SUPER! Ich kann mich heute noch sehr genau an diesen Moment erinnern. Es war der Schein Hoffnung nachdem ich suchte.
Ich las mir dann ein paar Sachen durch, und fand auch andere Webseiten. Ich meldete mich im Forum dieser Webseite an. Das bekannte Pickupforum. Es gab Unmengen von Beiträgen und Threads, deren Titel ich hier besser nicht posten werde
Sie sind genauso schrecklich gewesen wie heute noch. “HB bei der Fahrschule verführen?” “Hilfe, Bruder meines Targets AMOGed mich?” “Gefühle gestanden - jetzt funkstille?”
Naja meine heutige Meinung über PU und die “Community” ist für den Standpunkt damals ja egal. Weiter im Text..
Pick Up & Frauen verführen
Ich fand diese Seite mit dem kompletten Material über das “Aufreissen”, Philosophie und Psychologie. Ein riesen großes Nachschlagewerk mit Fachbegriffen, Artikeln und Tricks.
Ihr kennt ja alle den Film Matrix, indem Neo diese eine Pille schluckt und dann ein ganz neues Bild der Welt und der Realität bekommt. So ähnlich war es damals bei mir. “Damals” hört sich immer so an, als wären es schon Jahrzente. Naja egal.
Ende der Woche wollte ich natürlich raus und alles was ich gelesen hatte ausprobieren. Es war die Party United in Konstanz, womit sich es also gut ergab, endlich aktiv auf Frauen zuzugehen. Ich war sehr motiviert, es war für mich ein Beginn einer neuen Zeit. Es begann eine neue Ära.
Ich zog dann Samstag Abend alleine los. Man muss dazu sagen dass ich schon bevor ich diese Community gefunden habe, alleine weg gegangen bin. Damit hatte eigentlich nie wirklich Probleme. Das half mir natürlich, da ich ohne einen “Wing” auf Frauenjagd gehen konnte.
Meine erste bewusst angesprochene Frau
Das erste Set, d.h. die erste Frau die ich bewusst “cold approacht” hatte, waren zwei Mädels im Café Dom, die an der Bar standen. Ich bin einfach hin und fragte ob sie wissen wieso es dort so leer ist. Ich weiß nichtmehr wie nervös ich gewesen bin. Ich denke, am Anfang ist es garnicht soo schwer. Wenn man dann länger dabei ist, und auch mehr Theorie kennt, weiß man, was man alles “falsch” machen kann, und macht sich somit verrückt. Dadurch liest sich das so locker.. Ich hatte zu dem Zeitpunkt vielleicht zwei Bier getrunken. Ich war aber sehr gut drauf und einfach motiviert.
Das Set lief ganz gut. Ich bin mit ihnen noch ein wenig rumgezogen und habe dann am Ende ihre Handynummer bekommen. Super. Mein allererstes Set bewusst mit PU angesprochen, wurde ein Number-Close. Naja, es war ein Flake
Sie wollte sich dann die Woche darauf nicht mit mir treffen. Sie war zufällig auf einer Schule, die im gleichen Gebäude war, wo ich arbeitete. Das heißt ich habe sie öfters mal wieder gesehen, wir hatten meißtens einen guten EC, haben aber nie wieder miteinander geredet. Ich denke von ihrer Seite war schon noch Interesse da, aber ich war vielleicht einfach zu stolz sie nochmal anzusprechen. Oder ich traute mich einfach nicht. Don’t know. Wohl eher das Letztere
Es ist nicht einfach dieses Resumée zu gliedern, vor allem wenn man es nicht in einem rutsch schreibt und sich immer wieder reindenken muss. Ich schreibe ja schon seit ein bis drei Monaten daran. Das sagte ich aber schon zu anfangs. Also, weiter im Text.
Ich war natürlich weiterhin sehr motiviert bei der Sache und habe viel gelesen. Ich war sehr viel in Foren unterwegs am Anfang. Etwas, was man Key-Jockey nannte. Jemand der mehr am Keyboard saß wie an Frauen dran war. Man muss eben dazu sagen, ich habe im Büro gearbeitet. Computerjob. Acht Stunden täglich vorm Computer. Da war mir natürlich ab und an langweilig und ich habe mich durch die Community geschlagen.
Es ist sehr schwer ein sozialerer Typ zu werden, wenn du acht Stunden an einem vierer Tisch sitzt und kaum quatschst. Ich bin ja eh nie der Hyper-Soziale Typ gewesen, da ich oft in meinem Keller saß und gezockt habe
Die Raucher im Betrieb hatten hinten ihren Raucherraum, da saßen sie zusammen, haben sich unterhalten. Als Nichtraucher hast du quasi keine Möglichkeit dich während der Arbeitszeit groß zu unterhalten. Natürlich setzt man sich mal zu jemanden und unterhält sich, meißtens hatten die aber alle immer mehr zu tun wie ich und dementsprechend nich so bock zu quatschen
Ich würde jedoch heute sagen dass es auch an mir und meiner Persönlichkeit lag, dass ich nicht soviel sozialen Kontakt hatte. Ich war teilweise sozial einfach fehlkalibriert.
Mit den meißten dort im Betrieb war ich absolut nicht auf einer Wellenlänge. Habe zu wenigen einen direkten Draht gehabt. Das machte mir es schwer zu Leuten Kontakt aufzubauen und so etwas wie einen Sozialen Kreis aufzubauen.
Sommertimes in KN
Das Jahr 2006 ging weiter, es wurde Frühling. Es war das Jahr mit der Fußballl-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Ich bekam oft Besuch von alten Freunden aus Waldshut-Tiengen. Vor Allem der kleinere Bruder von einem guten Freund Andi hatte mich oft besucht. Ich erzählte ihm von Pick-Up und dem ganzen Ding und er machte sofort mit. Wir gingen zusammen im Dance Palace (Eine Großraumdisco in Konstanz) auf Frauenjagd.
Ich verbesserte mich, hatte viele Number-Closes und folglich auch meine Dates und Erfolge. Meine ersten längerfristigen Geschichten enstanden. Keine richtige Beziehung aber war schon mehr wie nur ein, zwei mal Treffen. Dieses ganze Zeug funktionierte, ich verbesserte mich, ich bekam mehr Selbstbewusstsein.
Ende 2004 meldete ich mich im Fitness-Studio an, dass ich dann im Frühjahr 2006 recht häufig besuchte. Ich hatte über den Winter sehr viel zugespeckt. War teilweise auf 76 kg (!) und wollte im Sommer 2006 einen Wäscher haben.
Ich habe mir dann einen strickten Trainings- und Ernährungsplan erstellt und sehr diszipliniert gearbeitet. Habe mir auch eine neue Frisur gegeben mit Strähnchen. Ich habe mein Ziel dann erreicht, war auf 66kg und hatte aber trotzdem noch einen gut gebauten Körper.
Das Strandbad Hörnle war zu dieser Zeit hauptsächlich mein Ziel an einem versonnten Sommernachmittag. Nun lief es. Die Frauen kamen. Es brannte. Ich hatte Dates und Dates. Auch in den Clubs lief es wie geschmiert.
Noch dazu kam die Fußball-WM. Dadurch war jeder und alles gut gelaunt, man hatte keine Probleme Frauen kennenzulernen. Das Wetter war Klasse. Dazu der See. Ich werde gerade richtig sentimental, war ne hammer Zeit.
Im August fuhr ich dann wieder mit einem guten Freund an die Atlantikküste. Wir fuhren den Sommer davor schon dort hin. Nur dieses mal handelte ich. Ich sprach Frauen auf Englisch und Französisch an. Manchmal blödelte ich nur rum. Es war richtig geil und ich merkte wie sehr ich mich entwickelt hatte. Wir lernten ne Menge Mädels kennen. Mit ner richtig heißen hatte ich einen Kissclose im Meer
Ich habe gerade Probleme an irgendetwas zu denken, was Ende 2006 passierte. Viel war dann nichtmehr. Mein Webserver schmiert hier immer ab, weil Wordpress den Artikel zwischenspeichert. Ich glaub das ist nicht ausgelegt für soviel Text
Die ersten krassen Erfolge mit Frauen
Also 2006 war ein richtig krasses Jahr und ich kann euch jetzt schon verraten es war krasser wie 2007. Es ist soviel passiert. Ich habe soviele Frauen kennengelernt und auch geclosed. War unheimlich.
2007 begann und ich war nichtmehr so krass motiviert wie noch im Jahr davor. Es begann die Zeit der Entscheidung was ich nach der Ausbildung mache. Ich sprach mit meinem Chef und es wurde langsam mehr und mehr klar dass ich den Betrieb verlassen werde und ein Studium beginne.
Im Januar lernte ich dann ein Mädchen kennen dass ich heute noch sehr mag und dass eine von wenigen Mädels seit meiner Ex-Freundin war mit der ich mir ernsthaft eine Beziehung hätte vorstellen können. Wir trafen uns sehr oft, leider mit viel Zeit dazwischen. Es hatte aber einfach nicht funktioniert, ich war wohl doch zu schnell zu emotional. Wir waren vielleicht rational gesehn doch zu verschieden.
Anfang 2007 und die Studentenparties
Ich war nun älter geworden und konnte mich mehr und mehr mit Studenten und dieser “Sparte” umgeben. Ich war nun reifer für auch intelligentere Mädchen. Ich besuchte fast nurnoch ausschließlich Studentenpartys. Vor allem die FH Erstsemesterparty direkt um die Ecke war immer ein großer Gewinn. Ich steigerte mich also nicht an der Quantität der Mädels, sondern an Qualität. Meine Ansprüche stiegen. Ich war nun auch sozial ein cooler Typ, ich kam bei Leuten und Gruppen an und konnte mich mit ihnen anfreunden. Ich fühlte mich in Gruppen wohl.
Mehr und mehr wusste ich selbst was ich wollte und so langsam lernte ich nun auch die ersten richtigen Leute kennen. Es hatte lang gedauert aber ich begann nun mir einen Freundeskreis aufzubauen.
Ende Februar begann dann die Fasnachtszeit in Konstanz. Jeans*Joe und agent kamen nach Konstanz und wir hatten sehr viel Spass. Ich habe wieder sehr krasse Sets approached und ich verbesserte mich wieder enorm. Ich stande am Samstag abend im Karnevalszelt und dachte mir “Mann - wenn das so weitergeht, meine Fresse!”. War ne richtig geile Zeit. Die Fasnacht in Konstanz kann ich jedem empfehlen und ich werde sie auch sehr vermissen.

Im April besuchte ich dann einer meiner besten Freunde Andi in Groningen. Sein Bruder war auch dabei und wir hatten eine Woche eine Menge Spass. Es war die krasseste Woche die ich je hatte. Wir waren jeden Tag aus und haben so viele Frauen angesprochen wie noch nie. Es lief verdammt gut. Ich verbesserte mich wie noch nie. Ich lernte in einer Woche soviel wie sonst in Monaten. Ich würde heute noch sagen diese Woche war ausschlaggebend für meinen heutigen Stand. Vor allem lernte ich dort eskalieren (was soviel heißt wie eine Frau ohne Date/Treffen direkt am Ort zu verführen) und richtig krass zu sein. Mehr dazu im sehr ausführlichen Field Report Groningen.
Im Mai war es dann so weit. Ich entschied mich endgültig SEITENBAU zu verlassen und das Studium Medieninformatik an der TU Wien zu beginnen. Ich hatte also ab 1. Juli frei und habe Party gemacht. Bin sehr oft Mittwochs ins Dance Palace und Montags ins B1. Da ich in der Woche Groningen das eskalieren gelernt hatte, war es mir jetzt auch nicht äußerst schwer, direkt vor Ort an Partys oder im Club auf KissClose zu eskalieren. Ich bin mit ein paar Mädchen direkt am gleichen Abend heim, was ich bis dorthin nie wirklich geschafft hatte. Wieder unheimlich Fortschritte gemacht.
Juli begann ich dann meinen Umzug zu planen und vorzubereiten. Sehr stressige Angelegenheit ey. Wohnung und all die Verträge wie Internet, Telefon, Versicherung etc. kündigen. Neue Wohnung in Wien suchen und und und. War natürlich aber auch eine Riesen Vorfreude da.
Entscheidung für Wien und der Abschied aus Konstanz
Mitte August war dann das Seenachtsfest und ich war mit Andi unterwegs und haben wieder ordentlich approached. Ich gamete mittlerweile auf einem richtig ordentlichen Level. Der Abschied aus Konstanz rückte immer näher und ich wurde teilweise richtig sentimental. Es hatte sehr lange gedauert sich in Konstanz wirklich einzuleben aber ich kannte am Ende sehr viele Leute und es viel mir richtig schwer Konstanz zu verlassen. Dass ich Konstanz so mag, hat sich letzes Weihnachten, als ich wieder mal dort war, ürbigens bestätigt. Fühle mich in der Stadt einfach Pudelwohl. Ich denke das nächstem mal wenn ich mal wieder dort bin werde ich vielleicht die ein oder andere Träne vergießen
Auf der anderen Seite wollte ich meinen Traum, in eine Großstadt zu ziehen aber verwirklichen. Die Vorfreude war also größer wie die Trauer! Am 1. September war es soweit. Ich schoß die letzten Bilder von Konstanz um meine Erinnerungen festzuhalten und fuhr mit dem Sharan vollgepackt mit meinen Umzugskartons nach Waldshut-Tiengen um dann von dort aus am Montag nach Wien zu fahren.
Um den ganzen Artikel in ein paar Worte zu fassen. Die Zeit in Konstanz war eine wunderbare Zeit. Ich hätte mir vielleicht gewünscht ein paar mehr Leute kennenzulernen und vielleicht eine Beziehung zu haben, aber ich habe sehr viel gelernt. Die Ausbildung schloß ich mit 90 Punkten ab, sie war genau richtig gewählt, der Betrieb war super. Meine Wohnung war hammer, direkt zentral. Das Strandbad Hörnle und den Bodensee werde ich nie vergessen. Die Abende mit Dömi im Dance Palace und B1 werden wohl auch nie aus meinem Gedächnis verschwinden.
Ich habe meine richtige Heimat, Waldshut-Tiengen bis heute nie vermisst. Vielleicht kommt das noch. Aber Konstanz vermisse ich sehr. Ich habe dort sehr viel erlebt und mein Leben komplett geändert. Die Leute, das Wetter, einfach super.
Die Zeit in Konstanz hat mein ganzes Leben geprägt, meine Persönlichkeit hat sich so ungemein verändert, ich habe sehr viel gelernt fürs Leben. Ich bin Gott oder wer auch immer das entschieden hat, dass ich dieses “Pick Up” gefunden habe, unendlich dankbar. Es lief alles genauso wie ich wollte.
Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, oder dieser Artikel euch motiviert hat, fragt einfach im Kommentarfeld. Ich antworte natürlich gerne. Ihr könnt mir auch eine E-Mail (auf Kontakt klicken) schreiben.
Mehr Bilder zu Konstanz gibt es auf: http://flickr.com/photos/dlueber/sets/72157604094111397/




Dienstag, 11. März 2008 um 17:03
wow,
toller report. komme selbst aus einer kleineren stadt bei WT, kann verstehen, wieso du die ecke nicht magst.
was auch noch extrem seltsam ist: bin jetzt auch grad dabei, mich wegem studium in nem jahr (oder schon früher, oder etwas später ;)) zu informieren und wahrscheinlich wirds die fh in konstanz.
Bin zwar immernoch am überlegen, ob karlsruhe nicht besser wäre, aber jetzt nach deinem bericht bin ich schon fast entschieden: Die FH soll super sein und un auch die Stadt
auf jeden fall habe ich eines mitgenommen: Pickup ist immernur ein anfang für ein tolles leben, nach ner zeit entfernt man sich von der community , und: um weiterzukommen muss man den arsch hochbekommen.
rumsitzen und heulen, dass man keine fortschritte macht, hilft nix. und dass diese entwicklung langsam vonstatten geht.
wobei ich auch glaube, dass der umzug dir einen guten boost gegeben hat.
ich merke selbst an mir, wie inzwischen meine umgebung mich bremst, immer wieder gibt es solche momente, in denen ich das merke; auch, wenn ich weiß, dass es eigentlich niemand aus meinem engeren freundeskreis ist.
man hat immer wieder so momente, in denen quasi die aufgebaute realität, das geglaubte modell von sich und der welt gefickt werden und man die chance hat, sich neu zu orientieren und weiterzuentwickeln. ich erlebe diese momente ca 2-4x im jahr.
so ein umzug und ein komplett neuer freundeskreis sind sicher eine gute möglichkeit um sich persönlich sehr stark fortzuentwickeln.
Eine frage an dich:
wie siehts mitm konstanzer lair aus; ist der aktiv und gut? wird der auch noch die nächsten jahre bestehen, oder ist es eigentlich ein fester kreis von leuten, die wenn sie weg sind eben dann weg sind?
interessiert mich jetzt schon im speziellen, falls ich nach konstanz komme.
ob mich der artikel motiviert hat? Ja!
(dazu ne kurze frage: hast du irgendwo NLP gelernt? gibt es da was günstigeres als die “vergünstigten” NLP-Studenten-Practioner oder wie die dinger heißen für 500€? Und: bringen die wirklich was?)
ich denke, dass ich mit nem kumpel jetzt dann auch regelmäßig mal nach basel, freiburg, oder lörrach rausgehen werde.
alleine weg möchte ich hier nicht.
auch, weil ich so viele leute hier kenne.
grüße
Dienstag, 11. März 2008 um 19:08
Erstmal danke für dein Feedback.
Wenn du richtig Gas geben willst wäre halt eine größere Stadt noch geiler. Aber Konstanz reicht schon ganz gut würde ich sagen.
Auf jeden Fall ist das KN Lair noch aktiv soviel ich weiß und sind auch nen paar Leute mit dabei.
Ich würd dir aber empfehlen dein Ding durchzuziehen und einfach approachen.
Für meine Begriffe wurde beim Lair einfach nur Blöd über PU geqautscht was absolut kontra-produktiv war… nicht drüber reden, sondern es machen!
NLP hab ich nur ein Buch von Anthony Robbins gelesen. Du brauchst keinen Kurs oder so. Gehe raus, approache Sets, und lerne das Game.
Dienstag, 11. März 2008 um 23:16
alles klar,
danke für deine antwort. es nützt einfach nichts, als rauszugehen und zu lernen
finde übrigens deine entwicklung vom PC-Nerd-Außenseiter zu dem, was du heute bist - nämlich jemand, der zumindest durch seinen blog als eine sehr positive person erscheint - wirklich erstaunlich.
mach weiter so, werde dein blog auch weiter verfolgen und mich ab und zu mal melden
grüße